30.09.09

Schauabend zum Saisonabschluss


Der Voltigierverein Bad Friedrichshall hatte am Mittwoch Abend zum Saisonabschluss Sponsoren, Freunde und Familie zu einem Schauabend eingeladen. Trainerin Hannelore Leiser stellte in diesem Rahmen den Voltigiersport und ihre Arbeit mit der in dieser Saison in den Bundeskader nominierten 1. Mannschaft vor. Sogar Landestrainerin Christine Steffen-Widmann kam aus Sindelfingen, um sich das Team mal abseits der Turniere anzusehen. Gerade auf den Turnieren sieht man nur die Spitze eines Eisbergs. Die Trainingsarbeit gerät leicht in Vergessenheit und was auf dem Pferd leicht und elegant wirkt, muss erst über viele Stunden hart erarbeitet werden.

 

150 Stunden flossen in die Vorbereitung zur Kür und auch die Pflicht ist kaum weniger aufwendig. Bei diesem Event konnten jetzt die jungen Voltigiererinnen nicht nur ihr Können auf dem Pferd und dem hölzernen Turnpferd, sondern auch bei einer Gruppenakrobatik am Boden unter Beweis stellen. Und dass hier Spitzensportler am Werk waren, konnte man auch ohne die lange Liste der Erfolge in dieser Saison sehen.

 

Tatsächlich war dies das erfolgreichste Jahr des Vereins: zu beiden Deutschen Meisterschaften konnten sich die Voltigierer qualifizieren, 2 internationale CVI-Turniere standen bereits auf dem Turnierplan, das dritte findet nächste Woche in Salzburg statt. Süddeutsche Meisterschaft und Landesmeisterschaft sind dagegen schon Pflichtprogramm.

 

Das hohe Leistungsniveau hat sich herumgesprochen. Von Reutlingen bis Mannheim kommen die jungen Mädchen zum Training in die Salzstadt. Und das dreimal die Woche! Grund genug also, auf die Erfolge auch mal anzustoßen. Aber auch ein kleines bisschen Wehmut mischte sich in die Feier. Jule Roth und Larissa Albrecht sind mit 16 Jahren jetzt für den Juniorenbereich zu alt. Und gerade hier konnten sie in dieser Saison mit ihren Teamkolleginnen Lisa Blankenhorn, Caitlin Atkinson, Franziska Knoll und Jenny und Jessy Spillmann punkten. Aber Nachwuchs steht schon bereit und im Seniorenbereich können sie im nächsten Jahr sowieso starten. Gerade in den Nachwuchsgruppen gibt es einige vielversprechende Talente und so hofft man, von den Kochendorfer Voltigierern in den nächsten Jahren immer wieder zu hören.